Wie du im Multichannel Zeit sparen kannst!

Der Multichannel ist aus dem E-Commerce nicht mehr wegzudenken. Doch was bedeutet es für Online-Händler:innen im Multichannel unterwegs zu sein und welche Schwierigkeiten gibt es zu meistern? Diese Frage haben sich natürlich schon unzählige weitere Händler:innen gestellt.

Der Multichannel kann als Erweiterung des Single Channel Vertriebs gesehen werden. Statt nur auf die Präsenz auf einem Kanal (z. B. bei nur einem stationären Ladengeschäft) wie beim Single Channel Vertrieb zu setzen, werden beim Multichannel mehrere Kanäle nebeneinander und unabhängig voneinander von dir bedient. So führst du vielleicht bereits einen Online-Shop und erweiterst deine Verkaufsaktivitäten auf einem oder mehreren Marktplätzen.

Bedeuten mehr Verkaufskanäle auch mehr Aufwand?

Die erste Assoziation, die Händler:innen häufig mit dem Multichannel haben, ist der gestiegene Aufwand, der mit dem Betreiben von mehreren Verkaufskanälen einher geht. Denn alle Prozesse, Aufgaben und Abläufe, die bei deinem Online-Shop anfallen, fallen auch auf den anderen Kanälen an.

Dazu zählen z. B.

  • Lagerbestandverwaltung
  • Auftragsabwicklung
  • Kommunikation mit Kund:innen
  • Pflege der Artikeldaten
  • und noch viele weitere alltägliche Aufgaben.

Außerdem haben viele Verkaufsplattformen unterschiedliche Abläufe und Anforderungen, denen Händler:innen gerecht werden müssen. So musst du dich unter Umständen jedes Mal an neue Abläufe anpassen und immer up to date bleiben mit allen Neuerungen, die die jeweilige Plattform mit sich bringt.

    Vorteile des Multichannel-Vertriebs

    Der Multichannel-Verkauf hat nicht nur negative Seiten für einen Online-Händler. Denn auch wenn es im ersten Augenblick abschreckend wirkt, wenn man sich den Mehraufwand vor Augen führt. Aber möchte man diesen Mehraufwand überhaupt betreiben? Händler können durchaus vom Verkauf auf mehreren Plattformen profitieren und somit wachsen, denn der Multichannel-Vertrieb bringt einige Vorteile mit sich:

    • Wettbewerbsfähigkeit aufrecht erhalten: Das Ziel ist es, dass du da verkaufst, wo deine Kund:innen auch kaufen. Alle Anstrengungen laufen ins Leere, wenn du einen super Online-Shop hast, deine Kund:innen aber klassische “Marktplatz-Käufer:innen” sind. Daher solltest du deine Mitbewerber ermitteln und ihre Verkaufskanäle identifizieren und analysieren, um potenzielle Verkaufskanäle für dich zu finden.
    • Risikoverminderung: Sowohl die finanziellen als auch personellen und zeitlichen Ressourcen, die du in den Aufbau eines Online-Shop steckst, können sehr groß sein. Statt einem eigenen Online-Shop wäre dann eher der Aufbau einer Präsenz auf Marktplätzen ein guter Startpunkt für dich, denn diese Auftritte sind häufig mit einem geringeren Ressourcenaufwand verbunden als der Aufbau eines Online-Shops.
    • Größere Zielgruppe und höhere Verkaufszahlen: Deine Zielgruppe wird mit jedem weiteren Kanal erweitert, denn du möchtest ja da verkaufen, wo deine potenziellen Kund:innen unterwegs sind. Führst du bspw. nur einen stationären Laden, dann beschränkt sich deine Zielgruppe meist nur auf einen bestimmten regionalen Umkreis. Laut einer Umfrage von SoloBusinessTribe kaufen 85,7 % der Deutschen mehr als einmal im Monat online ein. Nutzt du Online-Kanäle, dann erreichst du mehr Personen aus deiner Zielgruppe - unabhängig von ihrem Wohnort, da dieser beim Online-Shopping nur eine untergeordnete Rolle spielt. Das bedeutet auch steigende Verkaufszahlen und damit geht i.d.R. ein steigender Umsatz einher. Bist du auf mehreren Kanäle vertreten, dann steigerst du mit jedem zusätzlichen Auftritt die Sichtbarkeit deines Unternehmens, was du z. B. durch SEO-optimierte Produkttexte noch verstärken kannst.

    Effiziente Gestaltung des Multichannel-Ansatzes ist unerlässlich

    Wagst du den Einstieg in den Multichannel-Vertrieb stellt sich die Frage, wie du die Implementierung am sinnvollsten angehst. Denn bei der Pflege von mehreren Verkaufskanälen bleiben andere Aufgaben (wie bspw. das Marketing oder die Weiterentwicklung der eigenen Produktpalette) häufig auf der Strecke. Ziel sollte es sein, dass du alle zeitaufwendigen und wiederkehrenden Aufgaben automatisierst. Das funktioniert am besten, wenn du ein Tool zur Unterstützung einsetzt.

    Bei dem von dir eingesetzten Tool sollte die Möglichkeit bestehen, dass du alle weiteren von dir genutzten Anwendungen anbinden kannst. Du solltest also darauf achten, dass dein Shopsystem und eine Auswahl an Marktplätzen angebunden werden kann. Außerdem solltest du auch die Anbindungen zu bspw. Versanddienstleistern oder Paymentanbietern im Blick behalten, denn nur wenn du deine Anwendungen umfassend an dein Multichannel-Tool anbinden kannst, wird dir die Arbeit erleichtert.

    Genau so ein Tool ist Billbee. Als einfach und intuitiv zu bedienendes Tool kann Billbee Online-Händler:innen bei der Auftragsabwicklung, der Artikelverwaltung und der Automatisierung ihrer wiederkehrenden Workflows unterstützen. Billbee ist cloudbasiert und exakt auf die Bedürfnisse von Multichannel-Händler:innen abgestimmt. Von der Rechnungsstellung und dem anschließend Versand der Rechnung bis hin zum Generieren von Versandlabels, deckt Billbee alle After-Sales-Prozesse der Auftragsabwicklung ab. Auch der Zahlungsabgleich, die Verwaltung von Artikelstammdaten, der plattformübergreifende Bestandsabgleich und zahlreiche Datenexporte sind nur eine kleine Auswahl an Funktionen, die Billbee E-Commerce-Händler:innen bietet. Mit über 100 Schnittstellen aus den Bereichen Versand, Marktplätze, Shopsysteme, Payment, Fulfillment, Buchhaltung und weiteren Anbindungen sorgt die Bündelung von allen Prozessen in nur einem Tool für eine erhebliche Zeitersparnis!

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    Titelbild von Yan Krukov von Pexels

    Die Autorin: Jana ist Content Managerin bei Billbee.